Inhaltsstoffe

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Rohprotein  38,3%  
Kohlenhydrate  23,0% 
Rohasche  19,8%  
Calcium  4,0%  
Rohfett  3,9%  
Kalium  1,9%  
Phosphor  1,9%  
Magnesium  0,9%  
Rohfaser  0,2%  


Alfalfa, Omega 3, Omega 6, Kobalt, Eisen, Jod, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Zink, Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin B12, Vitamin C, Vitamin D3, Vitamin E/alpha-toc., Vitamin K3, Biotin, Cholin, Folsäure, Inosit, Nicotinsäure, Calcium D-Pantotenat, DL-Methionin, L-Carnitin, Knoblauch, Ginkgo.

Nährstoffe & Co.

Rohprotein – Im Rohprotein wird der Gehalt an Eiweiß in der Nahrung erfaßt. Da neben dem eigentlichen Eiweiß auch andere stickstoffähnliche Stoffe, z.B. freie Aminosäuren im Rohprotein enthalten sind, wir die Vorsilbe „Roh„ verwendet, um diesen Unterschied zu verdeutlichen. Proteine sind verantwortlich für die Bildung von Muskeln, Knochen, Haut, Haar, Fett, Blut und Gewebe. Proteine setzen sich aus Aminosäuren zusammen und werden in tierische und pflanzliche Proteine unterteilt. Man unterteilt diese in essentielle und nichtessentielle Aminosäuren.

Rohfett – Im Rohfettgehalt sind alle fettlöslichen Substanzen zusammengefaßt. Fette oder öle haben neben der Energieversorgung die Funktion, die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K zu absorbieren und zu speichern. Sie führen dem Hund die essentiellen ungesättigten Fettsäuren zu. Da auch im Rohfett neben den eigentlichen Nahrungsfetten andere fettlösliche Substanzen enthalten sind, wird dies mit der Vorsilbe „Roh„ verdeutlicht.

Rohfaser – Auch wenn der Hund als Beutetierfresser an eine rohfaserarme und meist konzentrierte Nahrung angepaßt ist, so sind doch insbesondere für die Anregung der Darmbewegungen (Peristaltik) und für eine regelmäßige Verdauung geringe Mengen an unverdaulichen Bestandteilen, der Rohfaser, erforderlich. Es handelt sich hierbei um schwerverdauliche Nahrungskomponenten tierischer, pflanzlicher oder mineralischer Herkunft, die in ausgewogenem Maße für eine gute Verdauungsarbeit sorgen.

Rohasche ist unverbrennbarer Anteil in einer Tiernahrung, der sich überwiegend aus den in den Mineralstoffen enthaltenen Mineralelementen zusammensetzt, z.B. Calcium, Phosphor, Kalium, Magnesium.

Mineralstoffe in der Ernährung des Hundes

Calcium ist wegen seiner Bedeutung für das Knochensystem, die Blutgerinnung und die Muskelkontraktion ein essentieller Nahrungsbestandteil. Daneben ist Calcium auch noch für weitere Funktionen im Stoffwechsel von Bedeutung, indem es zur Steuerung und Regulation von Vorgängen in den Zellmembranen dient. Deshalb muß Calcium im Blut immer in einer bestimmten Konzentration vorliegen.

Phosphor ist neben Calcium das zweite Mineral, das in relativ großen Mengen in der Nahrung benötigt wird. Der Bedarf an Phosphor ist nur wenig geringer als der an Calcium. Da der Phosphorstoffwechsel nicht so exakt reguliert wird wie der des Calciums, schwankt der Phosphor-Plasmaspiegel wesentlich stärker, je nach Angebot in der Nahrung.

Kalium befindet sich in der Zelle und ist ebenfalls für die Aufrechterhaltung des osmotischen Drucks verantwortlich. Des weiteren beeinflußt Kalium aber auch die Aktivität verschiedener Enzyme des Energiestoffwechsels. Kalium kann nur in begrenztem Umfang im Körper des Hundes (Leber und Muskulatur) gespeichert werden.

Magnesium ist für die Funktion von Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel unentbehrlich. Während der letzten Wochen der Trächtigkeit steigt der Bedarf um 50%, in der Säugeperiode auf fast das 3-fache des Erhaltungsbedarfes an.

Spurenelemente

Kobalt ist für den körpereigenen Aufbau von Vitaminen durch Darmbakterien unerläßlich. Die physiologische Bedeutung des Kobalts ist an die Funktion des Vitamin B12 gebunden.

Eisen bedeutend für die Bildung der zur Sauerstoffversorgung des Organismus wichtigen roten Blutkörperchen. Daneben ist es für zahlreiche Enzyme, die den Sauerstofftransport regulieren (Atmungsfermente) erforderlich.

Jod besitzt eine lebenswichtige Funktion im tierischen Organismus vor allem als Bestandteil der Schilddrüsenhormone Thyroxin und Trijodthyronin.

Kupfer hat wichtige Funktionen in der Blut- und Pigmentbildung sowie der Elastin- und Kollagensynthese. Ohne Kupfer kann Eisen nicht in genügender Menge aufgenommen werden.

Mangan: Dieses Spurenelement ist für die Funktion verschiedener Enzyme, die z.B. bei der Mukopolysaccharidsynthese oder der Phosphorylierung mitwirken, unentbehrlich

Molybdän zählt auch zu den essentiellen Spurenelementen, da es u.a. für die Funktion der Xanthinoxidase unentbehrlich ist.

Selen ist für den Zellstoffwechsel unentbehrlich.

Zink: Außer Eisen ist Zink das verbreitetste Spurenelement in den Körpergeweben. Es beeinflußt den Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Fetten, Proteinen und Nukleinsäuren und ist erforderlich für Geschmacks- empfindung und die Funktion des Immunsystems. Zink ist auch Bestandteil des Insulins, wichtig für das Dämmerungssehen sowie bedeutend für Haut, Haar und Knochen.